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Proverbs 7

GerZurcher: Deutsche Zürcher Bibel von 1931. · alemão

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1Mein Sohn, behalte meine Worte, / und meine Gebote bewahre bei dir. /

2Bewahre meine Gebote, so wirst du leben, / und hüte meine Weisung wie deinen Augapfel. /

3Binde sie dir um die Finger / und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. / (a) Spr 3:3

4Sage zur Weisheit: "Du bist meine Schwester", / und heisse die Einsicht deine Vertraute, /

5dass sie dich bewahre vor dem Weibe des andern, / vor der Fremden, die glatte Worte gibt. / (a) Spr 2:16; 5:3; 6:24

6Denn sie schaut im Fenster ihres Hauses / hinter dem Gitter hervor. /

7Da sieht sie unter den Einfältigen einen Jüngling, / bemerkt einen Unverständigen unter den Jungen, /

8der an einer Ecke in die Gasse einlenkt / und gegen ihr Haus zuschreitet /

9in der Dämmerung, bei der Neige des Tages, / zur Zeit der Nacht und des Dunkels. /

10Siehe, da läuft ihm das Weib entgegen, / im Aufzug einer Dirne und verschmitzten Herzens. /

11Aufgeregt ist sie und unbändig, / ihre Füsse finden im Haus keine Ruhe. /

12Bald (ist sie) auf der Gasse, bald auf den Plätzen, / an allen Ecken lauert sie. /

13Die fasst ihn und küsst ihn, / und mit frecher Miene spricht sie zu ihm: /

14"Ich war ein Heilsopfer schuldig; / heute habe ich meine Gelübde erfüllt. /

15Darum bin ich ausgegangen, / dir entgegen, um dich zu suchen, / und nun habe ich dich gefunden. /

16Mit Teppichen habe ich mein Lager bedeckt, / mit bunten Tüchern von ägyptischem Linnen. /

17Ich habe mein Bette mit Myrrhen besprengt, / mit Aloe und mit Zimmet. /

18Komm, wir wollen uns an Wollust berauschen bis zum Morgen, / wollen miteinander schwelgen in Liebe; /

19denn der Mann ist nicht zu Hause, / er ist fernhin auf Reisen gegangen. /

20Er hat den Geldbeutel mit sich genommen; / erst am Vollmond kommt er wieder heim."

21Sie bringt ihn herum mit dem vielen Zuspruch, / mit dem glatten Geschwätz reisst sie ihn fort. /

22Einfältiglich läuft er hinter ihr drein / wie ein Ochs, der zur Schlachtung geht, / wie ein Hund, der zur Kette geführt wird, /

23wie ein Vogel ins Garn eilt, / und merkt nicht, dass es sein Leben gilt, / bis der Pfeil ihm die Leber durchbohrt. /

24Nun denn, mein Sohn, höre auf mich, / merke auf die Worte meines Mundes. /

25Lass dein Herz nicht abweichen auf ihre Wege, / irre nicht ab auf ihre Pfade. /

26Denn viel sind der Erschlagenen, die sie gefällt, / und die sie gemordet, sind zahlreich. /

27Ihr Haus ist ein Weg zur Unterwelt, / der hinabführt zu den Kammern des Todes. (a) Spr 2:18; 5:5; 9:18; 21:16

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Proverbs 7 — alemão:

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