1Und als er nahe kam (sich näherte) und die Stadt sah, weinte er über sie
2und sprach: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dem Frieden dient; nun aber ist es (vor deinen Augen =) vor dir verborgen.
3Denn es werden Tage kommen über dich, dann (dass) werden deine Feinde einen (Palisaden)Wall gegen dich aufwerfen und dich von allen Seiten umzingeln,
4und sie werden dich dem Erdboden gleich machen und deine Kinder in dir [zu Boden strecken], und sie werden keinen Stein auf dem andern lassen in dir, (dafür, dass =) weil du die Zeit (den Zeitpunkt) deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.
5Und als er in den Tempel hineinkam, fing er an, die Händler auszutreiben
6und sprach: [Es steht] geschrieben: {Und} mein Haus soll sein Haus des Gebets, (Jesaja 56,7) ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.
7Und er lehrte täglich im Tempel. Die Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten suchten, ihn zu töten (töten zu lassen), und die Vornehmsten (Angesehensten) des Volkes,
8und sie fanden nicht, wie sie es (machen =) anstellen sollten, denn das ganze Volk hing an seinen Lippen.