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Jeremia 49

Elberfelder Übersetzung (Version von bibelkommentare.de) · alemão

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1Über die Kinder Ammon.

2Darum siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da ich gegen Rabba der Kinder Ammon Kriegsgeschrei werde erschallen lassen; und es soll zum Schutthaufen werden, und seine Tochterstädte sollen mit Feuer verbrannt werden. Und Israel wird seine Erben beerben, spricht der HERR.

3Heule, Hesbon, denn Ai ist verwüstet! Schreit, ihr Töchter von Rabba, gürtet euch Sacktuch um; klagt und lauft hin und her in den Einzäunungen49,3 d.h. auf freiem Feld! Denn ihr König wird in die Gefangenschaft49,3 Eig. in die Wegführung, Verbannung gehen, seine Priester und seine Fürsten allzumal.

4Was rühmst du dich der Täler? Dein Tal zerfließt49,4 And. üb.: dass dein Tal überströme, du abtrünnige Tochter, die auf ihre Schätze vertraut: „Wer sollte an mich kommen?“

5Siehe, ich lasse Schrecken über dich kommen von allen deinen Umwohnern, spricht der Herr, der HERR der Heerscharen; und ihr sollt weggetrieben werden, jeder vor sich hin, und niemand wird die Flüchtigen sammeln. –

6Aber nachher werde ich die Gefangenschaft der Kinder Ammon wenden, spricht der HERR.

7Über Edom.

8Flieht, wendet um, verkriecht euch, Bewohner von Dedan! Denn Esaus Verderben habe ich über ihn gebracht, die Zeit, da ich ihn heimsuche.

9Wenn Winzer über dich kommen, so werden sie keine Nachlese übriglassen; wenn Diebe in der Nacht, so verderben sie nach ihrem Genüge.

10Denn ich, ich habe Esau entblößt, ich habe seine Verstecke aufgedeckt; und will er sich verbergen, so kann er es nicht. Zerstört sind seine Nachkommen und seine Brüder und seine Nachbarn, und sie sind nicht mehr.

11Verlass deine Waisen, ich werde sie am Leben erhalten; und deine Witwen sollen auf mich vertrauen.

12Denn so spricht der HERR: Siehe, deren Urteil es nicht war, den Becher zu trinken, die müssen ihn trinken; und du solltest der sein, der ungestraft bliebe? Du wirst nicht ungestraft bleiben, sondern sicherlich sollst du ihn trinken.

13Denn ich habe bei mir geschworen, spricht der HERR, dass Bozra zum Entsetzen, zum Hohn, zur Verwüstung und zum Fluch werden soll, und alle seine49,13 bezieht sich auf Edom Städte zu ewigen Einöden.

14Eine Nachricht habe ich vernommen von dem HERRN, und ein Bote ist unter die Nationen gesandt: Versammelt euch und kommt über dasselbe49,14 bezieht sich auf Edom, und macht euch auf zum Krieg!

15Denn siehe, ich habe dich klein gemacht unter den Nationen, verachtet unter den Menschen.

16Deine Furchtbarkeit49,16 d.i. furchterweckende Macht (Größe) und der Übermut deines Herzens haben dich verführt, der du in Felsenklüften wohnst, den Gipfel des Hügels inne hast. Wenn du dein Nest hoch baust wie der Adler, ich werde dich von dort hinabstürzen, spricht der HERR.

17Und Edom soll zum Entsetzen werden; jeder, der an demselben vorüberzieht, wird sich entsetzen und zischen über alle seine Plagen49,17 O. Schläge.

18Gleich der Umkehrung von Sodom und Gomorra und ihrer Nachbarn, spricht der HERR, wird niemand dort wohnen und kein Menschenkind sich darin aufhalten.

19Siehe, er steigt herauf, wie ein Löwe von der Pracht des Jordan, gegen die feste49,19 O. unzerstörbare Wohnstätte; denn ich werde es49,19 Edom plötzlich von ihr wegtreiben und den, der auserkoren ist, über sie bestellen. Denn wer ist mir gleich, und wer will mich vorladen49,19 d.h. vor Gericht? Und wer ist der Hirte, der vor mir bestehen könnte?

20Darum hört den Ratschluss des HERRN, den er beschlossen hat über Edom, und seine Gedanken, die er denkt über die Bewohner von Teman: Wahrlich, man wird sie fortschleppen, die Geringen der Herde49,20 And. üb.: die Kleinen der Herde werden sie fortschleppen; wahrlich, ihre Trift49,20 O. ihre Wohnstätte wird sich über sie entsetzen!

21Von dem Getöse ihres Falles erbebt die Erde; Geschrei – am Schilfmeer wird sein Schall vernommen.

22Siehe, wie der Adler zieht er herauf und fliegt und breitet seine Flügel aus über Bozra; und das Herz der Helden Edoms wird an diesem Tag sein wie das Herz einer Frau in Kindesnöten.

23Über Damaskus.

24Damaskus ist schlaff49,24 d.h. mutlos geworden; es hat sich umgewandt, um zu fliehen, und Schrecken hat es ergriffen; Angst und Wehen haben es erfasst, der Gebärenden gleich.

25Wie ist es, dass sie nicht verlassen ist,49,25 And. üb.: Wie ist sie nicht verlassen die Stadt des Ruhmes, die Stadt meiner Freude?

26Darum werden ihre Jünglinge auf ihren Straßen fallen und alle Kriegsmänner umkommen an diesem Tag, spricht der HERR der Heerscharen.

27Und ich werde ein Feuer anzünden in den Mauern von Damaskus, und es wird die Paläste Ben-Hadads verzehren.

28Über Kedar49,28 S. die Anm. zu Hes. 27,21 und über die Königreiche Hazors, die Nebukadrezar, der König von Babel, schlug.

29Ihre Zelte und ihr Kleinvieh werden sie nehmen, ihre Zeltbehänge und alle ihre Geräte und ihre Kamele sich wegführen und werden über sie ausrufen: Schrecken ringsum!

30Flieht, flüchtet schnell, verkriecht euch, Bewohner von Hazor!, spricht der HERR. Denn Nebukadrezar, der König von Babel, hat einen Ratschluss gegen euch beschlossen und einen Anschlag gegen euch ersonnen.

31Macht euch auf, zieht hinauf gegen eine sorglose Nation, die in Sicherheit wohnt!, spricht der HERR. Sie hat weder Tore noch Riegel, sie wohnen allein.

32Und ihre Kamele sollen zum Raub und die Menge ihrer Herden zur Beute werden; und ich werde sie, die mit geschorenen Haarrändern, nach allen Winden hin zerstreuen, und werde ihr Verderben bringen von allen Seiten her, spricht der HERR.

33Und Hazor wird zur Wohnung der Schakale werden, zur Wüste in Ewigkeit; niemand wird dort wohnen und kein Menschenkind sich darin aufhalten.

34Das Wort des HERRN, das zu Jeremia, dem Propheten, geschah49,34 Im Hebr. wie Kap. 14,1; 46,1; 47,1 über49,34 O. gegen; so auch später Elam49,34 Name der persischen Provinz, deren Hauptstadt Susa war, im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda, indem er sprach:

35So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich zerbreche den Bogen Elams, seine vornehmste Stärke.

36Und ich werde die vier Winde von den vier Enden des Himmels her über Elam bringen und es nach allen diesen Winden hin zerstreuen; und es soll keine Nation geben, wohin nicht Vertriebene Elams kommen werden.

37Und ich werde Elam verzagt machen vor ihren Feinden und vor denen, die nach ihrem Leben trachten, und werde Unglück über sie bringen, die Glut meines Zorns, spricht der HERR; und ich werde das Schwert hinter ihnen her senden, bis ich sie vernichtet habe.

38Und ich werde meinen Thron in Elam aufstellen und werde König und Fürsten daraus vertilgen, spricht der HERR.

39Aber es wird geschehen am Ende der Tage, da werde ich die Gefangenschaft Elams wenden, spricht der HERR.

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Jeremia 49 — alemão:

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