1Und Elihu hob an und sprach:
2Hältst du das für richtig, / nennst du das dein "Recht gegen Gott", /
3dass du fragst: "Was nützt es mir, / was habe ich mehr davon, wenn ich ohne Sünde bin?" / (a) Hio 34:9
4Ich, ich will dir Antwort geben / und deinen Freunden neben dir. /
5Blicke auf zum Himmel und sieh, / und schaue die Wolken, die höher sind als du. /
6Wenn du sündigst, was tust du ihm an? / Sind deiner Frevel viel, was schadest du ihm? /
7Bist du gerecht, was gibst du ihm? / Oder was empfängt er aus deiner Hand? / (a) Hio 22:2 3; Rö 11:35
8Dem Manne, wie du einer bist, schadet dein Frevel, / und dem Menschenkinde nützt deine Gerechtigkeit. /
9Ob der Menge der Bedrückungen schreien sie, / rufen um Hilfe vor dem Arm der Grossen. /
10Doch keiner sagt: "Wo ist Gott, mein Schöpfer, / der Lobgesänge schenkt in der Nacht, /
11der uns verständiger macht als die Tiere des Feldes / und weiser als die Vögel des Himmels?" /
12Da schreien sie denn - und er gibt nicht Antwort - / ob des Übermutes der Bösen. /
13Nur Nichtiges erhört Gott nicht, / und der Allmächtige sieht es nicht an, /
14nun gar, wenn du sagst, du sehest ihn nicht. / Die Sache liegt ihm vor, so harre denn sein! / (a) Hio 23:8 9
15Nun aber, weil sein Zorn nicht straft / und er des Frevels nicht gross achtet, /
16reisst Hiob seinen Mund auf zu eitlem Gerede / und macht viele Worte ohne Einsicht.