1Er aber sagte zu ihm: Ein Mensch machte ein großes Festessen und er lud viele ein.
2Und er schickte seinen Knecht in der Stunde des Festessens, um denen, die eingeladen waren, zu sagen: Kommt, denn schon ist alles bereit.
3Und sie fingen einmütig an, sich zu entschuldigen. Er Erste sagte zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und habe die Notwendigkeit hinauszugehen, um ihn zu sehen. Ich bitte dich, halte mich für einen Entschuldigten.
4Und ein anderer sprach: Ich habe fünf Paare von Ochsen gekauft und ich gehe, sie zu untersuchen. Ich bitte dich, halte mich für einen Entschuldigten.
5Und ein anderer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet und dadurch ist es mir nicht möglich zu kommen.
6Und als der Knecht zurückgekommen war, berichtete er seinem Herrn dieses. Dann, während der Hausherr zornig wurde, sprach er zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus in die Straßen und Gassen der Stadt und bringe hierher die Armen und die Krüppel und die Blinden und die Lahmen.
7Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast und es ist noch Platz.
8Und der Herr sagte zu seinem Knecht: Geh hinaus auf die Wege und Wälle und zwinge sie, hineinzukommen, damit mein Haus gefüllt wird.
9Ich aber sage euch, dass keiner jener Männer, die eingeladen waren, mein Festessen schmecken wird.