1Und deshalb ist er der Vermittler eines neuen Testamentes (Bundes), damit, nachdem er gestorben war zur Erlösung von den zur Zeit des ersten Testamentes (Bundes) [begangenen] Übertretungen, die zum ewigen Erbe Berufenen die Verheißung empfangen.
2Denn wo ein Testament [vorliegt], muss notwendigerweise der Tod des Erblassers beigebracht werden.
3Denn ein Testament ist bei den Toten (im Todesfall) rechtsgültig, da es noch nicht gilt, wenn der Erblasser lebt.
4Weshalb auch der Erste [Bund, Testament] nicht ohne Blut geweiht wurde.
5Denn nachdem durch Mose dem Volk [Israel] jedes Gebot nach dem Gesetz gesagt (aufgezählt, genannt) worden war, nahm er das Blut der (Bullen)Kälber und Böcke mit Wasser und scharlachroter Wolle und Ysop und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk.
6Er sprach: Dies ist das Blut des Bundes, den Gott euch auferlegt (angeordnet, vorgeschrieben) hat.
7Und das Zelt, aber auch alle Gottesdienstgeräte (Geräte zum Gottesdienst) besprengte er in gleicher Weise mit Blut.
8{Und} fast alles wird nach dem Gesetz durch Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine [Sünden]Vergebung.
9Ist es nun notwendig, {zwar} die Abbilder der [Dinge] in dem Himmeln (= der himmlischen Dinge) mit diesen [Mitteln] zu reiningen, [dann] {aber} das Himmlische selbst durch größere Opfer als diese.
10Denn Christus ging nicht in das mit Händen gemachte Heilige hinein, das Abbild der wahrhaften [Dinge] (= des wahrhaftigen), sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns einzutreten (zu erscheinen)
11Nicht, damit er sich selbst viele Male darbringt, wie der Hohepriester jährlich mit fremdem Blut in das Heilige hineingeht,
12da hätte er seit Anbeginn der Welt ja viele Male leiden müssen. Jetzt aber ist er einmal (ein für allemal) am Ende der Zeiten zur Aufhebung der Sünden durch sein Opfer erschienen (hat sich offenbart).
13Und in dem Maße, wie es den Menschen bestimmt ist, einmal (ein für allemal) zu sterben, danach aber [kommt] das Gericht,
14so wurde auch Christus einmal (ein für allemal) dargebracht, um sich die Sünden der Vielen aufzuladen. Zum zweiten Mal wird er ohne Sünden denen erscheinen, die ihn zu [ihrer] Rettung erwarten.