1Denn weil (obwohl) ich frei bin allen gegenüber, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich möglichst viele gewinne.
2[ Das heißt:] für die Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich [die] Juden gewinne; für die unter dem Gesetz [des Mose] bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden – auch wenn ich selbst nicht unter dem Gesetz bin – damit ich die unter dem Gesetz gewinne;
3für die ohne Gesetz wie einer ohne Gesetz – auch wenn ich nicht ohne Gesetz Gottes bin, sondern [ich bin] im Gesetz Christi – damit ich die ohne Gesetz gewinne;
4für die Schwachen bin ich schwach geworden, damit ich die Schwachen gewinne; für alle [diese] bin ich alles geworden, damit ich von allen welche errette.
5Alle diese Dinge tue ich um des Evangeliums willen, damit auch ich Anteil am Evangelium habe.
6Wisst ihr [denn] nicht, dass zwar alle Athleten am Wettkampf teilnehmen, aber nur einer den Siegeskranz bekommt?
7Jeder aber, der kämpft, übt sich in Verzicht (Selbstbeherrschung) in allen [Lebensbereichen]. Die Athleten tun es, damit sie einen Siegeskranz bekommen, der doch vergänglich ist; wir aber für einen unvergänglichen.
8[Das gilt] auch für mich: Ich laufe nicht wie einer, der ziellos umherirrt, ich boxe nicht wie einer, der wild um sich haut;
9sondern ich führe einen harten Kampf gegen mich selbst und zwinge meinen Körper, mir zu gehorchen, damit ich nicht an dem, was ich anderen gepredigt habe, selbst untauglich werde (scheitere).