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Zechariah 8

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach:

2So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe uber Zion fast sehr geeifert und habe in groliem Zorn uber sie geeifert.

3So spricht der HERR: Ich kehre mich wieder zu Zion und will zu Jerusalem wohnen, daß Jerusalem soil eine Stadt der Wahrheit heilien und der Berg des HERRN Zebaoth ein Berg der Heiligkeit.

4So spricht der HERR Zebaoth: Es sollen noch furder wohnen in den Gassen zu Jerusalem alte Manner und Weiber, und die an Stecken gehen vor groliem Alter.

5Und der Stadt Gassen sollen sein voll Knablein und Magdlein, die auf ihren Gassen spielen.

6So spricht der HERR Zebaoth: Dunket sie solches unmoglich sein vor den Augen dieses ubrigen Volks zu dieser Zeit? Sollt es darum auch unmoglich sein vor meinen Augen? spricht der HERR Zebaoth.

7So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will mein Volk erlosen vom Lande gegen Aufgang und vom Lande gegen Niedergang der Sonne

8und will sie herzubringen, daß sie zu Jerusalem wohnen; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Wahrheit und Gerechtigkeit.

9So spricht der HERR Zebaoth: Starket eure Hande die ihr horet diese Worte zu dieser Zeit durch der Propheten Mund, des Tages, da der Grund gelegt ist an des HERRN Zebaoth Hause, dafi der Tempel gebauet wurde.

10Denn vor diesen Tagen war der Menschen Arbeit vergebens, und der Tiere Arbeit war nichts, und war kein Friede vor Trubsal denen, die aus- und einzogen, sondern ich lieli alle Menschen gehen, einen jeglichen wider seinen Nachsten.

11Aber nun will ich nicht, wie in den vorigen Tagen, mit den ubrigen dieses Volks fahren, spricht der HERR Zebaoth,

12sondern sie sollen Samen des Friedens sein. Der Weinstock soil seine Frucht geben und das Land sein Gewachs geben, und der Himmel soil seinen Tau geben; und ich will die ubrigen dieses Volks solches alles besitzen lassen.

13Und soli geschehen, wie ihr vom Hause Juda und vom Hause Israel seid ein Fluch gewesen unter den Heiden, so will ich euch erlosen, daß ihr sollt ein Segen sein. Furchtet euch nur nicht und starket eure Handel

14So spricht der HERR Zebaoth: Gleichwie ich gedachte euch zu plagen, da mich eure Vater erzürneten, spricht der HERR Zebaoth, und reuete mich nicht,

15also gedenke ich nun wiederum in diesen Tagen wohlzutun Jerusalem und dem Hause Juda. Furchtet euch nur nichts!

16Das ist's aber, das ihr tun sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet recht und schaffet Frieden in euren Toren;

17und denke keiner kein Arges in seinem Herzen wider seinen Nachsten und liebet nicht falsche Eide; denn solches alles hasse ich, spricht der HERR.

18Und es geschah des HERRN Zebaoth Wort zu mir und sprach:

19So spricht der HERR Zebaoth: Die Fasten des vierten, funften, siebenten und zehnten Monden sollen dem Hause Juda zur Freude und Wonne und zu frohlichen Jahrfesten werden. Allein liebet Wahrheit und Frieden!

20So spricht der HERR Zebaoth: Weiter werden noch kommen viel Volker und vieler Stadte Burger,

21und werden die Burger von einer Stadt gehen zur andern und sagen: Lafit uns gehen, zu bitten vor dem HERRN und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen auch mit euch gehen.

22Also werden viel Volker und die Heiden mit Haufen kommen, zu suchen den HERRN Zebaoth zu Jerusalem, zu bitten vor dem HERRN.

23So spricht der HERR Zebaoth: Zu der Zeit werden zehn Manner aus allerlei Sprachen der Heiden einen judischen Mann bei dem Zipfel ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen; denn wir horen, daß Gott mit euch ist.

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Zechariah 8 — alemão:

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