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Matthew 10

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Und er rief seine zwolf Jünger zu sich und gab ihnen Macht uber die unsaubern Geister, daß sie dieselbigen austrieben und heileten allerlei Seuche und allerlei Krankheit.

2Die Namen aber der zwolf Apostel sind diese: Der erste Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, des Zebedaus Sohn, und Johannes, sein Bruder;

3Philippus und Bartholomaus; Thomas und Matthaus, der Zollner; Jakobus, des Alphaus Sohn; Lebbaus mitdem Zunamen Thaddaus;

4Simon von Kana und Judas Ischariot, welcher ihn verriet.

5Diese zwolf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Strafte und ziehet nicht in der Samariter Stadte,

6sondern gehet hin zu den verloren Schafen aus dem Hause Israel.

7Gehet aber und prediget und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeikommen.

8Machet die Kranken gesund, reiniget die Aussatzigen, wecket die Toten auf, treibet die Teufel aus! Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebet es auch.

9Ihr sollt nicht Gold noch Silber noch Erz in euren Gurteln haben,

10auch keine Taschezur Wegfahrt, auch nicht zwei Rocke, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.

11Wo ihr aber in eine Stadt Oder Markt gehet, da erkundiget euch, ob jemand darinnen sei, der es wert ist; und bei demselben bleibet, bis ihr von dannen ziehet.

12Wo ihr aber in ein Haus gehet, so grüftet dasselbige.

13Und so es dasselbige Haus wert ist, wird euer Friede auf sie kommen. Ist es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.

14Und wo euch jemand nicht annehmen wird noch eure Rede horen, so gehet heraus von demselbigen Hause Oder Stadt und schüttelt den Staub von euren Füften.

15Wahrlich, ich sage euch, dem Lande der Sodomer und Gomorrer wird es ertraglicher ergehen am Jungsten Gericht denn solcher Stadt.

16Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wolfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!

17Hutet euch aber vor den Menschen! Denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathauser und werden euch geifteln in ihren Schulen.

18Und man wird euch vor Fursten und Konige fuhren urn meinetwillen zum Zeugnis uber sie und liber die Heiden.

19Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie Oder was ihr reden sollt; denn es soil euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.

20Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.

21Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich emporen wider ihre Eltern und ihnen zum Tode helfen.

22Und müsset gehasset werden von jedermann urn meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharret, der wird selig.

23Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so fliehet in eine andere. Wahrlich, ich sage euch, ihr werdet die Stadte Israels nicht ausrichten, bis des Menschen Sohn kommt.

24Der Jünger ist nicht über seinen Meister noch der Knecht über den Herrn.

25Es ist dem Junger genug, daß er sei wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausvater Beelzebub geheiften, wieviel mehr werden sie seine Hausgenossen also heiften!

26Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Es ist nichts verborgen, das nicht offenbar werde, und ist nichts heimlich, das man nicht wissen werde.

27Was ich euch sage in Finsternis, das redet im Licht, und was ihr horet in das Ohr, das prediget auf den Dachern.

28Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib toten und die Seele nicht mogen toten. Fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben mag in die Holle.

29Kauft man nicht zwei Sperlinge urn einen Pfennig? Noch fallt derselbigen keiner auf die Erde ohne euren Vater.

30Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezahlet.

31Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser denn viele Sperlinge.

32Darum, wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater.

33Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.

34Ihr sollt nicht wahnen, daß ich kommen sei, Frieden zu senden auf Erden. Ich bin nicht kommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.

35Denn ich bin kommen, den Menschen zu erregen wider seinen Vater und die Tochter wider ihre Mutter und die Schnur wider ihre Schwieger.

36Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.

37Wer Vater Oder Mutter mehr liebet denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn Oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.

38Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folget mir nach, der ist mein nicht wert.

39Wer sein Leben findet, derwird's verlieren; und wer sein Leben verlieret urn meinetwillen, der wird's finden.

40Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.

41Wereinen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, derwird eines Propheten Lohn empfahen. Wereinen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, derwird eines Gerechten Lohn empfahen.

42Und wer dieser Geringsten einen nur mit einem Becher kalten Wassers tranket in eines Jungers Namen, wahrlich, ich sage euch, es wird ihm nicht unbelohnet bleiben!

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Matthew 10 — alemão:

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