We Believe JesusFé, Esperança e Nova Vida

Mark 5

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

← Mark 4 Mark Mark 6 →

1Und sie kamen jenseit des Meers, in die Gegend der Gadarener.

2Und als er aus dem Schiff trat, lief ihm alsbald entgegen aus den Grabern ein besessener Mensch mit einem unsaubern Geist,

3der seine Wohnung in den Grabern hatte. Und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten.

4Denn erwar oft mit Fesseln und Ketten gebunden gewesen und hatte die Ketten abgerissen und die Fesseln zerrieben, und niemand konnte ihn zahmen.

5Und er war allezeit, Tag und Nacht, auf den Bergen und in den Grabern, schrie und schlug sich mit Steinen.

6Da er aber Jesus sah von feme, lief er zu und fiel vor ihm nieder, schrie laut und sprach:

7Was hab' ich mit dir zu tun, o Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhochsten,? Ich beschwore dich bei Gott, daß du mich nicht qualest!

8Er aber sprach zu ihm: Fahre aus, du unsauberer Geist, von dem Menschen!

9Und er fragte ihn: Wie heiliest du? Und er antwortete und sprach: Legion heilie ich; denn unser ist viel.

10Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus derselben Gegend triebe.

11Und es war daselbst an den Bergen eine grolie Herde Saue auf der Weide.

12Und die Teufel baten ihn alle und sprachen: Lali uns in die Saue fahren!

13Und alsbald erlaubete ihnen Jesus. Da fuhren die unsaubern Geister aus und fuhren in die Saue und die Herde sturzte sich mit einem Sturm ins Meer (ihrer war aber bei zweitausend) und ersoffen im Meer.

14Und die Sauhirten flohen und verkündigten das in der Stadt und auf dem Lande. Und sie gingen hinaus, zu sehen, was da geschehen war.

15Und kamen zu Jesu und sahen den, so von den Teufeln besessen war, daß er sali und war bekleidet und vernunftig, und furchteten sich.

16Und die es gesehen hatten, sagten ihnen, was dem Besessenen widerfahren war, und von den Sauen.

17Und sie fingen an und baten ihn, daß er aus ihrer Gegend zoge.

18Und da er in das Schiff trat, bat ihn der Besessene, daß er mochte bei ihm sein.

19Aber Jesus lieli es ihm nicht zu, sondern sprach zu ihm: Gehe hin in dein Haus und zu den Deinen und verkundige ihnen, wie groüe Wohltat dir der Herr getan und sich deiner erbarmet hat.

20Und er ging hin und fing an auszurufen in den zehn Stadten, wie groüe Wohltat ihm Jesus getan hatte. Und jedermann verwunderte sich.

21Und da Jesus wieder heruberfuhr im Schiff, versammelte sich viel Volks zu ihm und war an dem Meer.

22Und siehe, da kam der Obersten einer von der Schule mit Namen Jairus. Und da er ihn sah, fiel er ihm zu Fütien

23und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter ist in den letzten Zugen; du wollest kommen und deine Hand auf sie legen, daß sie gesund werde und lebe.

24Und er ging hin mit ihm. Und es folgte ihm viel Volks nach, und sie drangeten ihn.

25Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwolf Jahre gehabt

26und viel erlitten von vielen Arzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt; und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es arger mit ihr.

27Da die von Jesu horete, kam sie im Volk von hinten zu und ruhrete sein Kleid an.

28Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid mochte anruhren, so würde ich gesund.

29Und alsbald vertrocknete der Brunn ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund worden.

30Und Jesus fühlete alsbald an ihm selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich urn zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angeruhret?

31Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehest, dad dich das Volk dranget, und sprichst: Wer hat mich angeruhret?

32Und er sah sich urn nach der, die das getan hatte.

33Das Weib aber furchtete sich und zitterte (denn sie wudte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.

34Er sprach aber zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage!

35Da er noch also redete, kamen etliche vom Gesinde des Obersten der Schule und sprachen: Deine Tochter ist gestorben, was muhest du weiter den Meister?

36Jesus aber horete bald die Rede, die da gesagt ward, und sprach zu dem Obersten der Schule: Furchte dich nicht; glaube nur!

37Und lieli niemand ihm nachfolgen denn Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.

38Und er kam in das Haus des Obersten der Schule und sah das Getummel, und die da sehr weineten und heuleten.

39Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was tummelt und weinet ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schlaft. Und sie verlachten ihn.

40Und er trieb sie alle aus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, da das Kind lag.

41Und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihr: Talitha, kumi! das ist verdolmetschet: Magdlein, ich sage dir, stehe auf!

42Und alsbald stund das Magdlein auf und wandelte; es war aber zwolf Jahre alt. Und sie entsetzten sich uber die Mai Jen.

43Und er verbot ihnen hart, daß es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.

← Mark 4 Mark Mark 6 →

Mark 5 — alemão:

Textbibel von Kautzsch und Weizsäcker1912 Lutherbibel mit Strongs ZahlenDarby Unrevidierte Elberfelder 1905Elberfelder Übersetzung (Version von bibelkommentare.de)GerAlbrecht: German Albrecht Neues Testament und PsalmenGerElb1871: German Elberfelder (1871) (sogenannt)GerElb1905: German Darby Unrevidierte Elberfelder (1905)GerLeoNA28: Leonberger Bibel, NT (NA28)GerOffBiSt: Offene Bibel - StudienfassungGerGruenewald: 1924 Grünewaldbibel