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Luke 17

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Er sprach aberzu seinen Jungern: Es ist unmoglich, daß nicht Argernisse kommen; wehe aber dem, durch welchen sie kommen!

2Es ware ihm nützer, daß man einen Muhlstein an seinen Hals hangete und würfe ihn ins Meer, denn daß er dieser Kleinen einen argert.

3Hutet euch! So dein Bruder an dir sundiget, so strafe ihn; und so er sich bessert, vergib ihm.

4Und wenn ersiebenmal des Tages an dir sundigen würde und siebenmal des Tages wieder kame zu dir und sprache: Es reuet mich, so sollst du ihm vergeben.

5Und die Apostel sprachen zu dem Herm: Starke uns den Glauben!

6Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt als ein Senfkorn und saget zu diesem Maulbeerbaum: Reift dich aus und versetze dich ins Meer, so wird er euch gehorsam sein.

7Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflüget Oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm sage: Gehe bald hin und setze dich zu Tische?

8Ist's nicht also, daß erzu ihm saget: Richte zu, daß ich zu Abend esse; schurze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; danach sollst du auch essen und trinken?

9Danket erauch demselbigen Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht.

10Also auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unnutze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.

11Und es begab sich, da er reisete gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galilaa.

12Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussatzige Manner, die stunden von feme

13und erhuben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser!

14Und da er sie sah, sprach erzu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein.

15Einer aber unter ihnen, da ersah, daß er gesund worden war, kehrete er urn und preisete Gott mit lauter Stimme

16und fiel auf sein Angesicht zu seinen Füften und dankete ihm. Und das war ein Samariter.

17Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein worden? Wo sind aber die Neune?

18Hat sich sonst keiner funden, der wieder umkehrete und, gabe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?

19Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin! Dein Glaube hat dir geholfen.

20Da er aber gefraget ward von der Pharisaern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit aufterlichen Gebarden.

21Man wird nicht sagen: Siehe hier Oder da istes! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.

22Er sprach aberzu den Jungern: Es wird die Zeit kommen, daß ihrwerdet begehren zu sehen einen Tag des Menschensohns, und werdet ihn nicht sehen,

23Und sie werden zu euch sagen: Siehe hier, siehe da! Gehet nicht hin und folget auch nicht!

24Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzet und leuchtet uber alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an seinem Tage sein.

25Zuvoraber muß erviel leiden und verworfen werden von diesem Geschlechte.

26Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns:

27sie alien, sie tranken, sie freieten, sie lielien sich freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging, und kam die Sintflut und brachte sie alle um.

28Desselbigengleichen, wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie alien, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie baueten.

29An dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.

30Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage; wenn des Menschen Sohn soil offenbaret werden.

31An demselbigen Tage, wer auf dem Dache ist und sein Hausrat in dem Hause, dersteige nicht hernieder, dasselbige zu holen. Desselbigengleichen, wer auf dem Felde ist, der wende nicht um nach dem, das hinter ihm ist.

32Gedenket an des Lots Weib!

33Wer da suchet seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie verlieren wird, der wird ihr zum Leben helfen.

34Ich sage euch: In derselbigen Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einerwird angenommen, der andere wird verlassen werden.

35Zwo werden mahlen miteinander; eine wird angenommen, die andere wird verlassen werden.

36zwei werden auf dem Felde sein; einerwird angenommen, der andere wird verlassen werden.

37Und sie antworteten und sprachen zu ihm: Herr, wo da? Er aber sprach zu ihnen: Wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler.

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Luke 17 — alemão:

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