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Job 39

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Weilit du die Zeit, wann die Gemsen auf den Felsen gebaren? Oder hast du gemerkt, wann die Hirsche schwanger gehen?

2Hast du erzahlet ihre Monden, wann sie voll werden? Oder weifit du die Zeit, wann sie gebaren?

3Sie beugen sich, wenn sie gebaren, und reitien sich und lassen aus ihre Jungen.

4Ihre Jungen werden feist und mehren sich im Getreide; und gehen aus und kommen nicht wieder zu ihnen.

5Wer hat das Wild so frei lassen gehen? Wer hat die Bande des Wildes aufgeloset,

6dem ich das Feld zum Hause gegeben habe und die Wuste zur Wohnung?

7Es verlacht das Getummel der Stadt; das Pochen des Treibers horet es nicht.

8Es schauet nach den Bergen, da seine Weide ist, und suchet, wo es gain ist.

9Meinestdu, das Einhorn werde dirdienen und werde bleiben an deiner Krippe?

10Kannst du ihm dein Joch anknupfen, die Furchen zu machen, daß es hinter dir brache in Grunden?

11Magst du dich auf es verlassen, daß es so stark ist, und wirst es dir lassen arbeiten?

12Magst du ihm trauen, dati es deinen Samen dir wiederbringe und in deine Scheune sammle?

13Die Federn des Pfauen sind schonerdenn die Flugel und Federn des Storchs,

14der seine Eier auf der Erde lassetund lalitsie die heilie Erde ausbruten.

15Ervergisset, daß sie mochten zertreten werden und ein wild Tier sie zerbreche.

16Erwird so hartgegen seine Jungen, alswaren sie nicht sein, achtet es nicht, daß er umsonst arbeitet.

17Denn Gott hat ihm die Weisheit genommen und hat ihm keinen Verstand mitgeteilet.

18Zu der Zeit, wenn er hoch fahret, erhohet er sich und verlachet beide Roli und Mann.

19Kannst du dem Roli Krafte geben, Oder seinen Hals zieren mit seinem Geschrei?

20Kannst du es schrecken wie die Heuschrecken? Das ist Preis seiner Nase, was schrecklich ist.

21Es stampfet auf den Boden und istfreudig mit Kraft und zeucht aus den Geharnischten entgegen.

22Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und fleucht vor dem Schwert nicht,

23wenngleich wider es klinget der Kocher und glanzet beide Spieli und Lanze.

24Es zittert und tobet und scharret in die Erde und achtet nicht der Trommeten Hall.

25Wenn die Trommete fast klinget, spricht es: Hui! und riecht den Streit von feme, das Schreien der Fursten und Jauchzen.

26Fleuget der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flugel gegen Mittag?

27Fleuget der Adler auf deinen Befehl so hoch, daß er sein Nest in der Hohe macht?

28In Felsen wohnet er und bleibt auf den Klippen an Felsen und in festen Orten.

29Von dannen schauet er nach der Speise, und seine Augen sehen feme.

30Seine Jungen saufen Blut; und wo ein Aas ist, da ist er.

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Job 39 — alemão:

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