We Believe JesusFé, Esperança e Nova Vida

Job 15

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

← Job 14 Job Job 16 →

1Da antwortete Eliphas von Theman und sprach:

2Soli ein weiser Mann so aufgeblasene Worte reden und seinen Bauch so blahen mit losen Reden?

3Du strafest mit Worten, die nicht taugen, und dein Reden ist kein nütze.

4Du hast die Furcht fahren lassen und redest zu verachtlich vor Gott.

5Denn deine Missetat lehret deinen Mund also, und hast erwahlet eine schalkhafte Zunge.

6Dein Mund wird dich verdammen, und nicht ich; deine Lippen sollen dir antworten.

7Bist du der erste Mensch geboren? Bist du vor alien Hugeln empfangen?

8Hast du Gottes heimlichen Rat gehoret? und ist die Weisheit selbst geringer denn du?

9Was weiftt du, das wir nicht wissen? Was verstehest du, das nicht bei uns sei?

10Es sind Graue und Alte unter uns, die langer gelebt haben denn deine Vater.

11Sollten Gottes Trostungen so geringe vor dir gelten? Aber du hast irgend noch ein heimlich Stuck bei dir.

12Was nimmt dein Herz vor? Was siehest du so stolz?

13Was setztsich dein Mut wider Gott, daß du solche Rede aus deinem Munde lassest?

14Was ist ein Mensch, daß er sollte rein sein, und daß der sollte gerecht sein, der vom Weibe geboren ist?

15Siehe, unter seinen Heiligen ist keiner ohne Tadel, und die Himmel sind nicht rein vor ihm.

16Wie viel mehr ein Mensch, der ein Greuel und schnode ist, der Unrecht sauft wie Wasser.

17Ich will dir'szeigen, hore mirzu; und will dir erzahlen was ich gesehen habe,

18was die Weisen gesagt haben, und ihren Vatern nicht verhohlen gewesen ist,

19welchen allein das Land gegeben ist, daß kein Fremder durch sie gehen muft.

20Der Gottlose bebet sein Leben lang; und dem Tyrannen ist die Zahl seiner Jahre verborgen.

21Was er horet, das schrecket ihn; und wenn's gleich Friede ist, furchtet er sich, der Verderber komme;

22glaubt nicht, daß er moge dem Unglück entrinnen, und versiehet sich immer des Schwerts.

23Erzeucht hin und hernach Brot und dunket ihn immer, die Zeit seines Unglucks sei vorhanden.

24Angst und Not schrecken ihn und schlagen ihn nieder als ein Konig mit einem Heer.

25Denn er hat seine Hand wider Gott gestrecket und wider den Allmachtigen sich gestraubet.

26Er lauft mit dem Kopf an ihn und ficht halsstarriglich wider ihn.

27Er brustet sich wie ein fetter Wanst und macht sich fett und dick.

28Erwird aberwohnen in verstdrten Stadten, da keine Haupter sind, sondern auf einem Haufen liegen.

29Erwird nicht reich bleiben, und sein Gut wird nicht bestehen, und sein Gluck wird sich nicht ausbreiten im Lande.

30Unfall wird nicht von ihm lassen. Die Flamme wird seine Zweige verdorren und durch den Odem ihres Mundes ihn wegfressen.

31Erwird nicht bestehen, denn er ist in seinem eiteln Dunkel betrogen, und eitel wird sein Lohn werden.

32Erwird ein Ende nehmen, wenn's ihm uneben ist, und sein Zweig wird nicht grunen.

33Erwird abgerissen werden wie eine unzeitige Traube vom Weinstock, und wie ein Olbaum seine Blüte abwirft.

34Denn der Heuchler Versammlung wird einsam bleiben, und das Feuerwird die Hütten fressen, die Geschenke nehmen.

35Er gehet schwanger mit Unglück und gebiert Mühe, und ihr Bauch bringet Fehl.

← Job 14 Job Job 16 →

Job 15 — alemão:

Textbibel von Kautzsch und Weizsäcker1912 Lutherbibel mit Strongs ZahlenDarby Unrevidierte Elberfelder 1905Elberfelder Übersetzung (Version von bibelkommentare.de)GerAlbrecht: German Albrecht Neues Testament und PsalmenGerElb1871: German Elberfelder (1871) (sogenannt)GerElb1905: German Darby Unrevidierte Elberfelder (1905)GerLeoNA28: Leonberger Bibel, NT (NA28)GerOffBiSt: Offene Bibel - StudienfassungGerGruenewald: 1924 Grünewaldbibel