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Isaiah 63

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Wer ist der, so von Edom kommt, mit rotlichen Kleidern von Bazra, der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einhertritt in seiner groüen Kraft? Ich bin's, der Gerechtigkeit lehret und ein Meister bin zu helfen.

2Warum ist denn dein Gewand so rotfarb und dein Kleid wie eines Keltertreters?

3Ich trete die Kelter allein, und ist niemand unter den Volkern mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Daher ist ihr Vermogen auf meine Kleider gespritzt, und ich habe all mein Gewand besudelt.

4Denn ich habe einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlosen, ist kommen.

5Denn ich sah mich urn, und da war kein Heifer, und ich war im Schrecken, und niemand enthielt mich, sondern mein Arm muftte mir helfen, und mein Zorn enthielt mich.

6Darum habe ich die Volker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Vermogen zu Boden gestoften.

7Ich will der Gute des HERRN gedenken und des Lobes des HERRN in allem, das uns der HERR getan hat, und des groften Guts an dem Hause Israel, das er ihnen getan hat durch seine Barmherzigkeit und grofte Gute.

8Denn er sprach: Sie sind ja mein Volk, Kinder, die nicht falsch sind. Darum war er ihr Heiland .

9Wer sie angstete, der angstete ihn auch; und der Engel, so vor ihm ist, half ihnen. Er erlosete sie, darum daß er sie liebete und ihrer schonete. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.

10Aber sie erbitterten und entrüsteten seinen Heiligen Geist; darum ward er ihr Feind und stritt wider sie.

11Und er gedachte wieder an die vorige Zeit, an den Mose, so unter seinem Volk war. Wo ist denn nun, der sie aus dem Meer fuhrete, samt dem Hirten seiner Herde? Wo ist, der seinen Heiligen Geist unter sie gab,

12der Mose bei der rechten Hand fuhrete durch seinen herrlichen Arm, der die Wasser trennete vor ihnen her, auf daß er ihm einen ewigen Namen machte,

13der sie fuhrete durch die Tiefe, wie die Rosse in der Wuste, die nicht straucheln,

14wie das Vieh, so ins Feld hinabgehet, welches der Odem des HERRN treibet? Also hast du auch dein Volk gefuhret, auf daß du dir einen herrlichen Namen machtest.

15So schaue nun vom Himmel und siehe herab von deiner heiligen herrlichen Wohnung. Wo ist nun dein Eifer, deine Macht? Deine grofie herzliche Barmherzigkeit halt sich hart gegen mich.

16Bistdu doch unser Vater. Denn Abraham weili von uns nicht, und Israel kennet uns nicht. Du aber, HERR, bist unser Vater und unser Erloser; von alters her ist das dein Name.

17Warum lassestdu uns, HERR, irren von deinen Wegen und unser Herz verstocken, dati wir dich nicht furchten? Kehre wieder urn deiner Knechte willen, urn der Stamme willen deines Erbes!

18Sie besitzen dein heiliges Volk schier gar; deine Widersacher zertreten dein Heiligtum.

19Wir sind gleich wie vorhin, da du nicht uber uns herrschetest, und wir nicht nach deinem Namen genanntwaren. Ach, dati du den Himmel zerrissest und fuhrest herab, dati die Berge vor dir zerflossen,

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Isaiah 63 — alemão:

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