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Deuteronomy 28

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Und wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, daß du haltest und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, das hochste machen uber alle Volkerauf Erden,

2und werden uber dich kommen alle diese Segen und werden dich treffen, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, bist gehorsam gewesen.

3Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet auf dem Acker.

4Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes und die Frucht deines Viehes und die Fruchte deiner Ochsen und die Fruchte deiner Schafe.

5Gesegnet wird sein, dein Korb und dein Ubriges.

6Gesegnet wirst du sein, wenn du ein gehest, gesegnet, wenn du ausgehest.

7Und der HERR wird deine Feinde, die sich wider dich auflehnen, vor dir schlagen; durch einen Weg sollen sie ausziehen wider dich und durch sieben Wege vor dir fliehen.

8Der HERR wird gebieten dem Segen, daß er mit dir sei in deinem Keller und in allem, das du vornimmst, und wird dich segnen in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.

9Der HERR wird dich ihm zum heiligen Volk aufrichten, wie er dir geschworen hat, darum daß du die Gebote des HERRN, deines Gottes, haltst und wandelst in seinen Wegen,

10daß alle Volker auf Erden werden sehen, dad du nach dem Namen des HERRN genennet bist, und werden sich vor dir furchten.

11Und der HERR wird machen, dad du Uberflud an Gutern haben wirst, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehes, an der Frucht deines Ackers, auf dem Lande, das der HERR deinen Vatern geschworen hat, dirzu geben.

12Und der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dad erdeinem Lande Regen gebe zu seiner Zeit, und dad er segne alle Werke deiner Hande. Und du wirst vielen Volkern leihen, du aber wirst von niemand borgen.

13Und der HERR wird dich zum Haupt machen und nicht zum Schwanz, und wirst oben schweben und nicht unten liegen, darum dad du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, zu halten und zu tun,

14und dad du nicht weichest von irgend einem Wort, das ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du andern Gottern nachwandelst, ihnen zu dienen.

15Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, dad du haltest und tust alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Fluche uber dich kommen und dich treffen.

16Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht auf dem Acker.

17Verflucht wird sein dein Korb und dein ubriges.

18Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes, die Frucht deiner Ochsen und die Frucht deiner Schafe.

19Verflucht wirst du sein, wenn du eingehest, verflucht, wenn du ausgehest.

20Der HERR wird unter dich senden Unfall, Unrat und Unglück in allem, das du vor die Hand nimmst, daß du tust, bis du vertilget werdest und bald untergehest urn deines bosen Wesens willen, daß du mich verlassen hast.

21Der HERR wird dir die Sterbedruse anhangen, bis da(S er dich vertilge in dem Lande, dahin du kommst, dasselbe einzunehmen.

22Der HERR wird dich schlagen mit Schwulst, Fieber, Hitze, Brunst, Durre, giftiger Luft und Gelbsucht und wird dich verfolgen, bis er dich umbringe.

23Dein Himmel, der liber deinem Haupt ist, wird ehern sein, und die Erde unter dir eisern.

24Der HERR wird deinem Lande Staub und Asche fur Regen geben vom Himmel auf dich, bis du vertilget werdest.

25Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Durch einen Weg wirst du zu ihnen ausziehen, und durch sieben Wege wirst du vor ihnen fliehen; und wirst zerstreuet werden unter alle Reiche auf Erden.

26Dein Leichnam wird eine Speise sein allem Gevogel des Himmels und allem Tier auf Erden; und niemand wird sein, der sie scheucht.

27Der HERR wird dich schlagen mit Drusen Agyptens, mit Feigwarzen, mit Grind und Kratze, dafi du nicht kannst heil werden.

28Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Rasen des Herzens;

29und wirst tappen im Mittag, wie ein Blinder tappet im Dunkeln; und wirst auf deinem Wege kein Gluck haben und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang; und niemand wird dir helfen.

30Ein Weib wirst du dir vertrauen lassen, aber ein andererwird bei ihrschlafen. Ein Haus wirst du bauen, aber du wirst nicht drinnen wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen, aber du wirst ihn nicht gemein machen.

31Dein Ochse wird vor deinen Augen geschlachtet werden, aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden, und niemand wird dir helfen.

32Deine Sohne und deine Tochter werden einem andern Volk gegeben werden, daß deine Augen zusehen und verschmachten liber ihnen taglich, und wird keine Starke in deinen Handen sein.

33Die Früchte deines Landes und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennest; und wirst Unrecht leiden und zerstolien werden dein Leben lang.

34Und wirst unsinnig werden vor dem, das deine Augen sehen müssen.

35Der HERR wird dich schlagen mit einer bosen Drlise an den Knieen und Waden, daß du nicht kannst geheilet werden, von den Fufisohlen an bis auf die Scheitel.

36Der HERR wird dich und deinen Konig, den du liber dich gesetzt hast, treiben unter ein Volk, das du nicht kennest noch deine Vater; und wirst daselbst dienen andern Gottern, Holz und Steinen.

37Und wirst ein Scheusal und ein Sprichwort und Spott sein unter alien Volkern, da dich der HERR hingetrieben hat.

38Du wirst viel Samens ausflihren auf das Feld und wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden's abfressen.

39Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber keinen Wein trinken noch lesen; denn die Wlirmer werden's verzehren.

40Olbaume wirst du haben in alien deinen Grenzen, aber du wirst dich nicht salben mit 01; denn dein Olbaum wird ausgerissen werden.

41Sohne und Tochter wirst du zeugen und doch nicht haben; denn sie werden gefangen weggefuhrt werden.

42Alle deine Baume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen.

43Der Fremdling, der bei dir ist, wird über dich steigen und immer oben schweben; du aber wirst heruntersteigen und immer unterliegen.

44Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen; er wird das Haupt sein, und du wirst der Schwanz sein.

45Und werden alle diese Flüche uber dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilget werdest, darum dafi du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchet hast, daß du seine Gebote und Rechte hieltest, die er dir qeboten hat.

46Darum werden Zeichen und Wunder an dir sein und an deinem Samen ewiglich,

47daß du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedienet hast mit Freude und Lust deines Herzens, da du allerlei genug hattest.

48Und wirst deinem Feinde, den dir der HERR zuschicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blofte und allerlei Mangel, und er wird ein eisern Joch auf deinen Hals legen, bis daß er dich vertilge.

49Der HERR wird ein Volk uber dich schicken von feme, von der Welt Ende, wie ein Adler fleugt, des Sprache du nicht verstehest,

50ein frech Volk, das nicht ansiehet die Person des Alten noch schonet der Junglinge;

51und wird verzehren die Frucht deines Viehes und die Frucht deines Landes, bis du vertilget werdest; und wird dir nichts uberlassen an Korn, Most, 01, an Fruchten der Ochsen und Schafe, bis daß dich's umbringe;

52und wird dich angsten in alien deinen Toren, bis daß es niederwerfe deine hohen und festen Mauern, darauf du dich verlassest, in all deinem Lande; und wirst geangstet werden in alien deinen Toren, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.

53Du wirst die Frucht deines Leibes fressen, das Fleisch deiner Sohne und deiner Tochter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, in der Angst und Not, damit dich dein Feind drangen wird;

54daß ein Mann, der zuvor sehr zartlich und in Lusten gelebt hat unter euch, wird seinem Bruder und dem Weibe in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von seinen Sohnen, vergonnen,

55zu geben jemand unter ihnen von dem Fleisch seiner Sohne, das er frisset, sintemal ihm nichts übrig ist von allem Gut, in der Angst und Not, damit dich dein Feind drangen wird in alien deinen Toren.

56Ein Weib unter euch, das zuvor zartlich und in Lusten gelebt hat, daß sie nicht versucht hat, ihre Fuftsohlen auf die Erde zu setzen vor Zartlichkeit und Wollust, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und ihrer Tochter vergonnen

57die Aftergeburt, die zwischen ihren eigenen Beinen ist ausgegangen, dazu ihre Sohne, die sie geboren hat; denn sie werden sie vor allerlei Mangel heimlich essen, in der Angst und Not, damit dich dein Feind drangen wird in deinen Toren.

58Wo du nicht wirst halten, daß du tust alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buch geschrieben sind, daß du furchtest diesen herrlichen und schrecklichen Namen, den HERRN, deinen Gott,

59so wird der HERR wunderlich mit dir umgehen, mit Plagen auf dich und deinen Samen, mit groften und langwierigen Plagen, mit bosen und langwierigen Krankheiten,

60und wird dir zuwenden alle Seuche Agyptens, davordu dich furchtest, und werden diranhangen.

61Dazu alle Krankheit und alle Plage, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, wird der HERR uber dich kommen lassen, bis du vertilget werdest.

62Und wird euerwenig Pobels uberbleiben, die ihr vorhin gewesen seid wie die Sterne am Himmel nach der Menge, darum daß du nicht gehorchet hast der Stimme des HERRN, deines Gottes.

63Und wie sich der HERR uber euch zuvor freute, daß er euch Gutes tate und mehrete euch, also wird er sich uber euch freuen, daß er euch umbringe und vertilge; und werdet verstoret werden von dem Lande, da du jetzt einzeuchst, es einzunehmen.

64Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Volker, von einem Ende der Welt bis ans andere; und wirst daselbst andern Gottern dienen, die du nicht kennest noch deine Vater, Holz und Steinen.

65Dazu wirst du unter denselben Volkern kein bleibend Wesen haben, und deine Fuftsohlen werden keine Ruhe haben. Denn der HERR wird dir daselbst ein bebendes Herz geben und verschmachtete Augen und verdorrete Seele,

66daß dein Leben wird vor dir schweben. Nacht und Tag wirst du dich furchten und deines Lebens nicht sicher sein.

67Des Morgens wirst du sagen: Ach, daß ich den Abend erleben mochte! Des Abends wirst du sagen: Ach, daß ich den Morgen erleben mochte! vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, das du mit deinen Augen sehen wirst.

68Und der HERR wird dich mit Schiffen voll wieder nach Agypten führen durch den Weg, davon ich gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet daselbst euren Feinden zu Knechten und Magden verkauft werden, und wird kein Kaufer da sein.

69Dies sind die Worte des Bundes, den der HERR Mose geboten hat, zu machen mit den Kindern Israel in der Moabiter Lande, zum andernmal, nachdem er denselben mit ihnen gemacht hatte in Horeb.

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