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II Samuel 11

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Und da das Jahr urn kam, zur Zeit wenn die Konige pflegen auszuziehen, sandte David Joab und seine Knechte mit ihm und das ganze Israel, daß sie die Kinder Ammon verderbeten und belegten Rabba, David aber blieb zu Jerusalem.

2Und es begab sich, daß David urn den Abend aufstund von seinem Lager und ging auf dem Dach des Konigshauses und sah vom Dach ein Weib sich waschen; und das Weib war sehr schoner Gestalt.

3Und David sandte hin und lieli nach dem Weibe fragen und sagen: 1st das nicht Bathseba, die Tochter Eliams, das Weib Urias, des Hethiters?

4Und David sandte Boten hin und lieli sie holen. Und da sie zu ihm hineinkam, schlief er bei ihr. Sie aber reinigte sich von ihrer Unreinigkeit und kehrete wieder zu ihrem Hause.

5Und das Weib ward schwanger und sandte hin und lieli David verkündigen und sagen: Ich bin schwanger worden.

6David aber sandte zu Joab: Sende zu mir Uria, den Hethiter. Und Joab sandte Uria zu David.

7Und da Uria zu ihm kam, fragte David, ob es mit Joab und mit dem Volk und mit dem Streit wohl zustünde.

8Und David sprach zu Uria: Gehe hinab in dein Haus und wasche deine Fufie. Und da Uria zu des Konigs Haus hinausging, folgte ihm nach des Konigs Geschenk.

9Und Uria legte sich schlafen vor der Tur des Konigshauses, da alle Knechte seines Herm lagen, und ging nicht hinab in sein Haus.

10Da man aber David ansagte: Uria ist nicht hinab in sein Haus gegangen, sprach David zu ihm: Bist du nicht uber Feld herkommen? Warum bist du nicht hinab in dein Haus gegangen?

11Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda bleiben in Zelten, und Joab, mein Herr, und meines Herm Knechte liegen zu Felde; und ich sollte in mein Haus gehen, daü ich alie und tranke und bei meinem Weibe lage? So wahr du lebest und deine Seele lebet, ich tue solches nicht.

12David sprach zu Uria: So bleib heute auch hie, morgen will ich dich lassen gehen. So blieb Uria zu Jerusalem des Tages und des andern dazu.

13Und David lud ihn, daß er vor ihm ali und trank; und machte ihn trunken. Und des Abends ging eraus, dafi er sich schlafen legte auf sein Lager mit seines Herm Knechten; und ging nicht hinab in sein Haus.

14Des Morgens schrieb David einen Brief zu Joab und sandte ihn durch Uria.

15Er schrieb aber also in den Brief: Stellet Uria an den Streit, da er am hartesten ist, und wendet euch hinter ihm ab, daü er erschlagen werde und sterbe.

16Als nun Joab urn die Stadt lag, stellete er Uria an den Ort, da er wuüte, daß streitbare Manner waren.

17Und da die Manner der Stadt herausfielen und stritten wider Joab, fielen etliche des Volks von den Knechten Davids, und Uria, der Hethiter, starb auch.

18Da sandte Joab hin und lieli David ansagen alien Handel des Streits.

19Und gebot dem Boten und sprach: Wenn du alien Handel des Streits hast ausgeredet mit dem Konige

20und siehest, daü der Konig erzurnet und zu dir spricht: Warum habt ihr euch so nahe zur Stadt gemacht mit dem Streit? Wisset ihr nicht, wie man pflegt von der Mauer zu schielien?

21Werschlug Abimelech, den Sohn Jerubbeseths? Warf nicht ein Weib ein Stuck von einer Muhle auf ihn von der Mauer, daü er starb zu Thebez? Warum habt ihr euch so nahe zur Mauer gemacht? so sollst du sagen: Dein Knecht Uria, der Hethiter, ist auch tot.

22Der Bote ging hin und kam und sagte an David alles, darum ihn Joab gesandt hatte.

23Und der Bote sprach zu David: Die Manner nahmen uberhand wider uns und fielen zu uns heraus aufs Feld wir aber waren an ihnen bis vor die Tur des Tors.

24Und die Schützen schossen von der Mauer auf deine Knechte und toteten etliche von des Konigs Knechten; dazu ist Uria, dein Knecht, der Hethiter, auch tot.

25David sprach zum Boten: So sollst du zu Joab sagen: Lafi dir das nicht ubel gefalien; denn das Schwert frilit jetzt diesen, jetzt jenen. Haltet an mit dem Streit wider die Stadt, daß du sie zerbrechest, und seid getrost!

26Und da Urias Weib horete, daß ihr Mann Uria tot war, trug sie Leid urn ihren Hauswirt.

27Da sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und lieli sie in sein Haus holen; und sie ward sein Weib und gebar ihm einen Sohn. Aber die Tat gefiel dem HERRN ubel, die David tat.

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II Samuel 11 — alemão:

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