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II Corinthians 8

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Ich tue euch kund, liebe Bruder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden in Mazedonien gegeben ist.

2Denn ihre Freude war da überschwenglich, da sie durch viel Trubsal arm waren, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfaltigkeit.

3Denn nach allem Vermogen (das zeuge ich) und uber Vermogen waren sie selbst willig

4und fleheten uns mit vielem Ermahnen, daß wir aufnahmen die Wohltat und Gemeinschaft der Handreichung, die da geschieht den Heiligen.

5Und nicht, wie wir hofften, sondern ergaben sich selbst zuerst dem Herrn und danach uns durch den Willen Gottes,

6da(S wir muliten Titus ermahnen, auf dafi er, wie er zuvor hatte angefangen, also auch unter euch solche Wohltat ausrichtete.

7Aber gleichwie ihr in alien Stricken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allerlei Fleifi und in eurer Liebe zu uns, also schaffet, daß ihr auch in dieser Wohltat reich seid.

8Nicht sage ich, daü ich etwas gebiete, sondern dieweil andere so fleilüg sind, versuche ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei.

9Denn ihr wisset die Gnade unsers Herrn Jesu Christi, daß, ob erwohl reich ist, ward er doch arm um euretwillen, auf dafi ihr durch seine Armut reich würdet.

10Und mein Wohlmeinen hierinnen gebe ich. Denn solches ist euch nutzlich, die ihr angefangen habt vor dem Jahre her, nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen.

11Nun aber vollbringet auch das Tun, auf daß, gleichwie da ist ein geneigt Gemut zu wollen, so sei auch da ein geneigt Gemut zu tun von dem, was ihr habt.

12Denn so einer willig ist, so ister angenehm, nachdem er hat, nicht nachdem er nicht hat.

13Nicht geschieht das der Meinung, daß die andern Ruhe haben und ihr Trubsal, sondern daßes gleich sei.

14So diene euer Uberfluli ihrem Mangel diese (teure) Zeit lang, auf daß auch ihr Uberschwang hernach diene eurem Mangel, und geschehe, was gleich ist.

15Wie geschrieben stehet: Der viel sammelte, hatte nicht Uberfluli,, und der wenig sammelte, hatte nicht Mangel.

16Gott aber sei Dank, der solchen Fleili fur euch gegeben hat in das Herz des Titus!

17Denn er nahm zwar die Ermahnung an; aber dieweil er so sehr fleilüg war, ist er von selber zu euch gereiset.

18Wir haben aber einen Bruder mit ihm gesandt; der das Lob hat am Evangelium durch alle Gemeinden;

19nicht allein aber das, sondern er ist auch verordnet von den Gemeinden zum Gefahrten unserer Fahrt in dieser Wohltat, welche durch uns ausgerichtet wird dem Herrn zu Ehren und (zum Preis) eures guten Willens.

20Und verhuten das, daß uns nicht jemand übel nachreden moge solcher reichen Steuer halben, die durch uns ausgerichtet wird.

21und sehen darauf, daß es redlich zugehe, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.

22Auch haben wir mit ihnen gesandt unsern Bruder, den wir oft gespuret haben in vielen Stricken, daß er fleilüg sei, nun aber viel fleilüger.

23Und wir sind grolier Zuversicht zu euch, es sei des Titus halben, welcher mein Geselle und Gehilfe unter euch ist, Oder unserer Bruder halben, welche Apostel sind der Gemeinden und eine Ehre Christi.

24Erzeiget nun die Beweisung eurer Liebe und unsers Ruhms von euch an diesen, auch offentlich vor den Gemeinden.

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II Corinthians 8 — alemão:

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