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I Corinthians 15

GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung) · alemão

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1Ich erinnere euch, aber, liebe Bruder, des Evangeliums, das ich euch verkundiget habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet,

2durch welches ihr auch selig werdet, welcher Gestalt ich es euch verkundiget habe, so ihr's behalten habt, es ware, denn, dad ihr's umsonst geglaubet hattet.

3Denn ich habe euch zuvorderst gegeben, welches ich auch empfangen habe, dad Christus gestorben sei fur unsere Sünden nach der Schrift,

4und dad er begraben sei, und dad er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift,

5und dad er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwolfen.

6Danach ist er gesehen worden von mehr denn funfhundert Brudern auf einmal, deren noch viel leben, etliche aber sind entschlafen.

7Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von alien Aposteln.

8Am letzten nach alien ist er auch von mir, als einer unzeitigen Geburt, gesehen worden;

9denn ich bin der geringste unter den Aposteln, als der ich nicht wert bin, dad ich ein Apostei heide, darum dad ich die Gemeinde Gottes verfolget habe.

10Aber von Gottes Gnaden bin ich, das ich bin, und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet denn sie alle, nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.

11Es sei nun ich oderjene, also predigen wir, und also habt ihr geglaubet.

12So aber Christus gepredigetwird, dad er sei von den Toten auferstanden, wie sagen denn etliche unter euch, die Auferstehung der Toten sei nichts ?

13Ist aber die Auferstehung der Toten nichts, so ist auch Christus nicht auferstanden.

14Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.

15Wirwurden aber auch erfunden falsche Zeugen Gottes, dad wir wider Gott gezeuget hatten, er hatte Christum auferwecket, den er nicht auferwecket hatte, sintemal die Toten nicht auferstehen.

16Denn so die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden.

17Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube eitel, so seid ihr noch in euren Sünden,

18so sind auch die, so in Christo entschlafen sind, verloren.

19Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter alien Menschen.

20Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten und der Erstling worden unter denen, die da schlafen,

21sintemal durch einen Menschen der Tod und durch einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt.

22Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also werden sie in Christo alle lebendig gemacht werden.

23Ein jeglicher aber in seiner Ordnung. Der Erstling Christus, danach die Christo angehoren, wenn er kommen wird.

24Danach das Ende, wenn erdas Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt.

25Er muli aber herrschen, bis daß er alle seine Feinde unter seine Fulie lege.

26Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod.

27Denn er hat ihm alles unter seine Fulie getan. Wenn er aber sagt; daß es alles untertan sei, ist's offenbar, daß ausgenommen ist, der ihm alles untertan hat.

28Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untertan hat, auf dafi Gott sei alles in alien.

29Was machen sonst, die sich taufen lassen uber den Toten, so allerdinge die Toten nicht auferstehen? Was lassen sie sich taufen uber den Toten?

30Und was stehen wir alle Stunde in der Gefahr?

31Bei unserm Ruhm den ich habe in Christo Jesu, unserm Herrn, ich sterbe taglich.

32Hab 1 ich menschlicher Meinung zu Ephesus mit den wilden Tieren gefochten, was hilft's mir, so die Toten nicht auferstehen? Lasset uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot.

33Lasset euch nicht verfuhren! Bose Geschwatze verderben gute Sitten.

34Werdet doch einmal recht nuchtern und sundiget nicht; denn etliche wissen nichts von Gott, das sage ich euch zur Schande.

35Mochte aber jemand, sagen: Wie werden die Toten auferstehen; und mit welcherlei Leibe werden sie kommen?

36Du Narr, was du saest, wird nicht lebendig, es sterbe denn.

37Und was du saest, ist ja nicht der Leib, der werden soli, sondern ein bloßes Korn, namlich Weizen Oder der andern eines.

38Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, und einem jeglichen von den Samen seinen eigenen Leib.

39Nicht ist alles Fleisch einerlei Fleisch, sondern ein ander Fleisch ist der Menschen, ein anderes des Viehes, ein anderes der Fische, ein anderes der Vogel.

40Und es sind himmlische Korper und irdische Korper. Aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen.

41Eine andere Klarheit hat die Sonne, eine andere Klarheit hat der Mond, eine andere Klarheit haben die Sterne; denn ein Stern ubertrifft den andern an Klarheit.

42Also auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesaet verweslich und wird auferstehen unverweslich.

43Es wird gesaet in Unehre und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesaet in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft.

44Es wird gesaet ein natürlicher Leib, und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Hat man einen natürlichen Leib, so hat man auch einen geistlichen Leib,

45wie es geschrieben stehet: Der erste Mensch, Adam, ist gemacht ins natürliche Leben und der letzte Adam ins geistliche Leben.

46Aber der geistliche Leib ist nicht erste, sondern der natürliche, danach der geistliche.

47Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der andere Mensch ist der Herr vom Himmel.

48Welcherlei der irdische ist, solcherlei sind auch die irdischen; und welcherlei der himmlische ist, solcherlei sind auch die himmlischen.

49Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, also werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.

50Davon sage ich aber, liebe Bruder, daß Fleisch und Blut nicht konnen das Reich Gottes ererben; auch wird das Verwesliche nicht erben das Unverwesliche,

51Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen wir werden aber alle verwandelt werden,

52und dasselbige plotzlich, in einem Augenblick, zu der Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

53Denn dies Verwesliche muß anziehen das Unverwesliche, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.

54Wenn aber dies Verwesliche wird anziehen das Unverwesliche, und dies Sterbliche wird anziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfullet werden das Wort, das geschrieben stehet:

55Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Holle, wo ist dein Sieg?

56Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.

57Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesum Christum!

58Darum, meine lieben Bruder, seid fest, unbeweglich und nehmet immer zu in dem Werk des Herrn, sintemal ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.

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