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Psalms 102

GerAlbrecht: German Albrecht Neues Testament und Psalmen · alemão

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1Das Gebet eines Elenden, wenn er verzagt ist / und seine Klage vor Jahwe ergießt.

2Jahwe, höre doch mein Gebet, / Laß meinen Notschrei zu dir dringen!

3Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, / Wenn ich in Bedrängnis bin! / O neige dein Ohr zu mir, / Wenn ich zu dir rufe. / Erhöre mich eilend!

4Denn meine Tage sind wie ein Rauch vergangen, / Mein Gebein ist durchglüht wie ein Herd.

5Mein Herz ist wie Gras, vom Glutwind getroffen: es ist verdorrt; / Denn ich habe sogar vergessen, mein Brot zu genießen.

6Vor lautem Jammern / Klebt mein Gebein mir am Fleisch.

7Ich gleiche dem Pelikan in der Wüste, / Ich bin wie ein Käuzlein in Trümmerstätten.

8Nachts bin ich schlaflos wie ein Vogel, / Der einsam sitzt auf dem Dach.

9Allzeit schmähen mich meine Feinde; / Die wider mich rasen, schwören bei mir.

10Denn Asche hab ich als Brot gegessen / Und mein Getränk mit Tränen gemischt.

11Dein Grimm und Zorn hat das bewirkt: / Du hast mich vom Boden gehoben, dann niedergeschleudert.

12Meine Tage sind wie ein langer Schatten, / Und ich selbst verdorre wie Gras.

13Du aber, Jahwe, wirst ewig thronen, / Dein Gedächtnis währt in allen Geschlechtern.

14Du wirst dich erheben, dich Zions erbarmen. / Denn Zeit ist's, ihm Gnade zu schenken: die Stunde ist da.

15Denn deine Knechte lieben seine Steine, / Und sein Schutt erfüllt sie mit Jammer.

16Dann werden die Heiden Jahwes Namen fürchten / Und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit,

17Wenn Jahwe Zion hat neugebaut, / In seinem Glanze erschienen ist.

18Er hat ja der Heimatlosen Gebet erhört / Und nicht verachtet ihr Flehen.

19Dies soll verzeichnet werden für spätre Geschlechter. / Ein Volk, das erst noch ins Dasein tritt, / Soll Jah lobpreisen.

20Denn er hat herabgeschaut von seiner heiligen Höhe, / Jahwe hat vom Himmel zur Erde geblickt,

21Um der Gefangnen Seufzen zu hören, / Die dem Tode Verfallnen freizumachen,

22Damit man in Zion von Jahwes Namen erzähle, / Von seinem Ruhm in Jerusalem,

23Wenn die Völker alle zusammenkommen / Und die Königreiche, um Jahwe zu dienen.

24Auf dem Wege hat er meine Kraft gebrochen, / Er hat meine Tage verkürzt.

25Nun ruf ich: "Mein Gott, raffe mich nicht weg / In der Hälfte meiner Tage!" / Deine Jahre währen ja / Bis in die fernsten Geschlechter.

26Vorzeiten hast du die Erde gegründet, / Und die Himmel sind deiner Hände Werk.

27Sie werden vergehn, du aber bleibst. / Sie alle veralten wie ein Kleid. / Du wirst sie wechseln wie ein Gewand, / Und sie werden verschwinden.

28Du aber bleibst immer derselbe, / Und deine Jahre werden nicht enden. Deiner Knechte Kinder werden in Ruhe wohnen, / Und ihre Nachkommen werden vor dir bestehn.

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Psalms 102 — alemão:

Textbibel von Kautzsch und Weizsäcker1912 Lutherbibel mit Strongs ZahlenDarby Unrevidierte Elberfelder 1905Elberfelder Übersetzung (Version von bibelkommentare.de)GerElb1871: German Elberfelder (1871) (sogenannt)GerBoLut: Deutsch Bolsingerߴs Luther 1545 Bibel (moderne Rechtschreibung)GerElb1905: German Darby Unrevidierte Elberfelder (1905)GerLeoNA28: Leonberger Bibel, NT (NA28)GerOffBiSt: Offene Bibel - StudienfassungGerGruenewald: 1924 Grünewaldbibel